Wahl-Blog

Familiengerechte Betreuungszeiten

Familiengerechte Betreuungszeiten

 

Ich habe mich immer gefragt, warum alle Kindertagesstätten nahezu die gleichen Öffnungszeiten haben. Das war für mich schon nicht mehr zeitgemäß als unsere Kinder noch in die Kita gingen (ist nun schon mehr als 8 Jahre her!). Für meinen Mann und mich wäre ein Kitaöffnung / Grundschulbetreuungszeit ab 7 Uhr schon echt hilfreich gewesen. Da wir beide einfach auch noch Fahrzeit zum Arbeitsplatz einplanen mussten. Meine Idee ist nicht die Kitazeiten auf alle Kitas auszuweiten, sondern eine Kita öffnet früh, eine andere öffnet später als bisher, bietet aber eine Betreuung bis in den frühen Abend. Ich habe Freunde die im Einzelhandel arbeite. Das würde hier viel helfen.

Wir wollen uns für Groß-Zimmern überlegen, wie wir Betreuungszeiten in den Kitas der Gemeinde attraktiv für junge Familien gestalten können – dafür setzte ich mich ein!

 

Mobilität für alle: attraktiv, nachhaltig und bezahlbar

Mobilität für alle: attraktiv, nachhaltig und bezahlbar

Ich bin beruflich viel unterwegs. Der zunehmende Anteil an Menschen, die während der Autofahrt an ihrem Handy sind, hat mich gerade als Familienvater beunruhigt. Zudem führt diese Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr zu noch mehr Staus und stockenderem Berufsverkehr als früher. Ende 2018 bot mir mein Arbeitgeber die Möglichkeit auf eine Bahncard umzusteigen. Seitdem fahre ich regelmäßig, mal ausgenommen von den Corona-Einschränkungen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Gerade morgens im Berufsverkehr ist man mit dem Bus deutlich schneller in Darmstadt als mit dem Auto. Und zudem kann man nebenbei noch ein paar Dinge erledigen.

Leider sind die öffentlichen Verkehrsmittel ziemlich teuer. Um dass diese besser genutzt werden, müssen die Preise sinken oder subventioniert werden. Durch mehr Menschen, die mit dem Bus fahren, könnten auch attraktivere Buslinien wie der X78 häufiger angeboten werden. Gleichzeitig würde sich die Parkplatzsituation in Groß-Zimmern entspannen und wir würden einen Beitrag für die Umwelt leisten. Ich zumindest bin mittlerweile ein großer Fan von öffentlichen Verkehrsmitteln, wenngleich unser Angebot in Groß-Zimmern noch auszubauen ist.

 

Ich will die Schulwegsicherung in der Gemeinde weiter voranbringen

Ich will die Schulwegsicherung in der Gemeinde weiter voranbringen

Wer kennt das nicht:

Man ist mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß unterwegs und möchte die Straße überqueren. Aber auf der Querungshilfe hält ein Lieferwagen, der Waren auslädt.

Oder man möchte in eine Straße abbiegen, aber ein Auto hat so nah an der Kreuzung geparkt, sodass man die Fahrbahn nicht vollständig einsehen kann.

Oder man möchte auf dem Gehweg spazieren gehen, aber Sperrmüll, eine ungeschnittene Hecke oder ein falsch geparktes Fahrzeug versperren den Weg, sodass man auf die Fahrbahn ausweichen muss. Und auf der Fahrbahn selbst fahren die Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit.

Oder man möchte mit dem Bus fahren, aber die Straße und die Bushaltestelle selbst sind im trüben Wetter oder zu später/früher Stunde zu schlecht beleuchtet, um sich sicher zu fühlen.

Mängel in der Sicherheit auf der Straße hat viele Gesichter.

Ich bin Mutter zweier Kinder - meine große Tochter wird nächstes Jahr in die Friedensschule eingeschult. Ich selbst erlebe beinahe täglich Situationen wie die oben beschriebenen - Situationen, in denen ich meine Sicherheit im Verkehr gefährdet sehe.

Aber ich bin erwachsen, nicht nur 110cm groß und kann Gefahren und Geschwindigkeiten sehr viel besser erfassen

 als meine Tochter. Wie unsicher müssen sich erst Kinder fühlen, die nicht über Autos hinwegsehen können und die leider viel zu oft übersehen werden.

Wir müssen in Groß-Zimmern und Klein-Zimmern dafür sorgen, dass unsere Kinder, aber auch alle anderen Verkehrsteilnehmer besser geschützt werden!

Wir müssen die Schulwege sicherer machen durch zusätzliche Querungshilfen wie Zebrastreifen und Verkehrsinseln, Temporeduzierungen und bessere Beleuchtung.

Dazu müssen wir dafür sorgen, dass Verletzungen der Straßenverkehrsordnung häufiger geahndet werden.

Dafür will ich mich einsetzen!

 

Kinderbetreuung in unserer Gemeinde

Kinderbetreuung in unserer Gemeinde

 

Ich kann mich noch gut an das Jahr 2018 erinnern, als die SPD den politischen Kampf um die Qualitätssicherung für die Kindertageseinrichtungen nach vielen Diskussionen und zähen

Ringen gewonnen hat. Die Qualitätssicherung bedeutete die Erhöhung der päd. Fachkraftstunden für die Erzieherinnen in den kommunalen Einrichtungen.

 

Was für ein Erfolg und ein Gewinn! Nicht nur für das päd. Personal, ins besondere für die Kinder, die wir mit dem verbesserten Personalschlüssel noch intensiver fördern und begleiten können.

Immer mehr Kinder haben einen erhöhten Förderbedarf und müssen intensiver betreut/ begleitet werden. Gerade jetzt in der Corona Krise  werden immer mehr Kinder durch die häusliche Situation sozial/gesellschaftlich abgehängt. Diesem gilt es entgegenzuwirken indem wir auch über die nächsten Schritte, wie z.B. die Reduzierung der Gruppenstärke nachdenken.

 

Ich möchte mich dafür einzusetzen, dass die Gruppenstärke von 25 auf 20 Kinder reduziert wird, weil ich davon überzeugt bin das wir so den Kindern eher gerecht werden, allen die gleichen Chancen ermöglichen und sie bestmöglich fördern können.

 

Vereinsarbeit sowie ehrenamtliches Engagement erhalten und stärken

Vereinsarbeit sowie ehrenamtliches Engagement erhalten und stärken

 

Vereinsarbeit, ehrenamtliches Engagement sowie der Erhalt und die Pflege sportlicher und kultureller Einrichtungen sind wichtige Bestandteile einer lebenswerten Gemeinde. Die ehrenamtliche Tätigkeit begleitet mich schon beinahe mein gesamtes Leben. Den Einstieg fand ich auf sportlicher Ebene im Turn- und später im Rad-und Rollsportverein in Groß-Zimmern. Der Rollsport hat mich nach Darmstadt gebracht, wo ich neben dem aktiven Sportbetrieb auch in unterschiedlichen Bereichen im Vorstand mitgewirkt habe. Jeder, der eine Sportart im Verein betreibt oder betreut, weiß um die Vielzahl an Aufgaben und Themenbereichen, die es „abzuarbeiten“ gilt. Die Erledigung all dieser Aufgaben und das Zusammenbringen vieler unterschiedlicher Interessensträger ist, und das kann ich aus Erfahrung sagen, eine zeitintensive und vielfach auch nervenaufreibende Aufgabe. Dennoch ist diese Arbeit so immens wichtig, nicht nur für den Verein und seine Mitglieder, sondern auch für die Heimatgemeinde, denn im Verein kann sich jede Bürgerin und jeder Bürger, egal welchen Alters, wiederfinden. Das Mitwirken innerhalb einer Mannschaft, das Arbeiten in einem Team und das Setzen und Erreichen von kleinen oder auch großen Zielen macht den persönlichen Aufwand in meinen Augen lohnenswert! Es muss aber gar nicht unbedingt der Sport sein; die Möglichkeiten, sich ehrenamtlich einzubringen und zu engagieren, sind breit gefächert.

Mein persönliches Engagement bringe ich seit meinem eigenen „Fest der Feste“ auch im Vorstand des Kerbvereins ein. Hier geht es um den Erhalt des kulturellen Brauchtums rund um die Gemeinde und natürlich unsere Kerb. Auch hier macht die Arbeit im Team, sei es die Organisation von Veranstaltungen, das Planen von Ausflügen und Festen oder die Bewirtung des Glöckelchenkellers großen Spaß. Das Ergebnis dieses ehrenamtlichen Engagements und der Mehrwert für die Gemeinde wird nicht nur an jedem letzten Wochenende im August spürbar, hier aber sicherlich am deutlichsten.

Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen, so empfinde ich es, gestaltet sich immer schwieriger. Die Gründe hierfür sind schwer auszumachen und sicherlich sehr vielfältig. Diese Entwicklung sollte aber Anlass sein, das ehrenamtliche Engagement innerhalb von Vereinen und sozialen Einrichtungen bestmöglich zu fördern und zu unterstützen. Soziales Engagement, Hilfsbereitschaft und Solidarität können von klein auf gelernt und bis ins hohe Alter gelebt werden. Die Gemeinde hat eine breitgefächerte Vereinslandschaft und engagierte Bürgerinnen und Bürger in freien Initiativen. Diese ehrenamtlich Tätigen sind eine wichtige Säule unseres Gemeinwesens und ich kann nur jeden in unserer Gemeinde ermutigen, bei der Gestaltung des sozialen und kulturellen Umfeldes in Groß- und Klein-Zimmern aktiv mitzuwirken!

 

Ich will sichere Wege und Straßenübergänge der Kinder zur Schule, sowie eine bessere Beleuchtung.

Ich will sichere Wege und Straßenübergänge der Kinder zur Schule, sowie eine bessere Beleuchtung.

Mein Name ist Daniela Pullmann, ich bin 38 Jahre alt, verheiratet und Mutter einer knapp zwölfjährigen Tochter. Meinen erlernten Beruf als Krankenschwester habe ich nach der Geburt meiner Tochter 2009 aufgegeben, um mich 2013 zuerst in Dieburg als mit meiner eigenen Fußpflegepraxis selbständig zu machen. Ende 2016 zog ich dann mit meiner Praxis nach Groß-Zimmern um, wo ich bereits seit 2007 wohne.

Um ganz ehrlich zu sein, habe ich mich lange etwas schwer getan mich politisch zu engagieren, vor allem, weil man als Selbständige und Mutter nicht immer auf positive Reaktionen über die eigene Meinung stößt. Trotzdem habe ich beschlossen, dass ich mich nicht länger über manche Dinge aufzuregen, die ich in die Hände Anderer lege, in der Hoffnung, dass es schon irgendwie besser wird.

Für mich sind Themen, wie ein sicherer Weg der Kinder zur Schule, sowohl was die Beleuchtung wie auch die sicheren Straßenübergänge von großer Bedeutung. Auch die häufigere Reinigung von öffentlichen Plätzen halte ich für wichtig, ebenso eine bessere Ausleuchtung von Bushaltestellen und Plätzen. Ich kenne es aus eigener Erfahrung als Hundebesitzerin, wenn man im Winter abends mit dem Hund noch mal raus muss und, wenn denn überhaupt Laternen vorhanden sind, diese meist von Baum-und Buschwerk überwuchert sind.

Die Stärkung des Ehrenamtes stellt für mich eine weitere sehr wichtige Aufgabe in unserer Gemeinde dar, weil vieles hier (Brandschutz, Betreuung von älteren Menschen…) ohne Menschen, die sich freiwillig und unentgeltlich engagieren, nicht möglich wäre, womit uns allen ein wichtiger Pfeiler im sozialen Umgang miteinander fehlen würde.

Neben meinem Beruf bin ich gerne mit meiner Familie und meiner Hündin Laika in Feld, Wald und Wiese in und um Groß-Zimmern unterwegs, sitze öfters mal an der Nähmaschine und treffe mich mit Freunden (zumindest war das vor Corona so und wird auch danach wieder so sein). Seit 2008 bin ich förderndes Mitglied der FFW Groß-Zimmern, wo ich bis vor zwei Jahren auch im Vorstand als Schriftführung aktiv tätig war.

 

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