SPD Groß-Zimmern beschließt Patenkonzept

Veröffentlicht am 19.03.2007 in Ortsvereine

Startschuss für Initiative Jugend und Zukunft ist gefallen.

In ihrer Mitgliederversammlung am Sonntag, den 25.2.07, beschloss der OV der SPD, das von langer Hand durch die AG Hack vorbereitete Patenschaftskonzept umzusetzen. Die AG Hack trifft sich einmal im Monat. Die AG ist mit Mitgliedern des Vorstandes, der Fraktion, der JUSOS und engagierten Mitgliedern besetzt. Ihre Aufgabe ist es, Vorschläge und Projekte zu einem bestimmten Thema auszuarbeiten, wobei jedes Jahr unter einem besondern Motto steht. Das Thema zum Jahr 2006 lautete „Jugend und junge Erwachsene für die SPD.“ Daraus resultierte die Gründung der JUSOS und die Beschäftigung mit der Situation der Jugendlichen. Schon vor längerer Zeit hatte die SPD, nach Vorbereitung durch die AG Hack, eine Podiumsdiskussion im Jugendzentrum mit Jugendlichen, Vertretern aller Schulformen, dem Arbeitsamt und der Handwerksinnung abgehalten. Auf Grund der überwältigenden Teilnahme durch die Jugendlichen, musste sogar ein zweiter Beratungstermin anberaumt werden.
Auch für 2007 hat die SPD das gleiche Motto beibehalten, da der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt inzwischen nicht leichter geworden ist. Für viele Jugendliche – und das sind nicht nur Hauptschüler – endet ihr Weg in der Perspektivlosigkeit, mit allen für die Betroffenen und die Gesellschaft negativen Folgen.
An dieser Stelle sollen die Patenschaften von Bürgerinnen und Bürgern eingreifen, die ehrenamtlich ihre Berufserfahrung und ihr Know-how zur Verfügung stellen.
Deshalb wurde nach einer Bestandsaufnahme der aktuellen Situation von Schulabgängern, von der AG Hack, vor kurzem ein Modell der Patenschaft ausgearbeitet.
Eine Koordinationsstelle soll Kontakte zwischen Schülern und geeigneten Paten knüpfen. Hier will die SPD alle Bürgerinnen und Bürger, die ein Herz für die Jugend haben aufrufen mitzuhelfen.
Die Aufgaben der Paten soll sein: Hilfe für die Jugendlichen aller Schultypen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt, einbringen der eigenen Berufserfahrung, Hilfestellung bei Bewerbungen, Hilfe bei Behördengängen, Organisation von Firmenbesichtigungen und dadurch Hilfe bei einer Berufsentscheidung, Begleitung während der Ausbildung. Selbst wenn jemand nur 1 oder 2 Stunden im Monat zur Verfügung stellen kann, wäre nach Aussage der SPD, schon manchem zu helfen.
Kontakt zu den Jugendlichen sollte, nach Meinung der SPD, z. B. über das Jugendzentrum, die Jugendlichen selbst oder die JUSOS hergestellt werden.