Kumulieren und Panaschieren - Ihr Wahlrecht

Kumulieren

Beim Kumulieren gibt es eine Reihe von Varianten. Der Zweck ist, bestimmten Kandidatinnen und Kandidaten mehrere - bis zu drei - Stimmen zu geben, damit sie in der Liste ihrer Partei oder Wählergruppe nach vorne rücken und eher ein Mandat erhalten. Wenn man zum Beispiel eine Liste ankreuzt und auf dieser Liste durch Kreuze oder eine Zahl bestimmte Kandidatinnen oder Kandidaten bevorzugt, dann werden zunächst diesen die Stimmen zugerechnet. Bleiben dann noch Stimmen übrig, werden sie in der Reihenfolge der Liste von oben herunter auf die Kandidatinnen und Kandidaten verteilt. Kreuzt man keine Liste an, sondern verteilt seine Stimmen direkt an die Kandidatinnen und Kandidaten, so verfallen nicht vergebene Stimmen.

 

Panaschieren

Das Panaschieren ermöglicht, Stimmen auf mehrere Listen zu verteilen. Man kann also die Zahl der zur Verfügung stehenden Stimmen auf zwei oder mehr Listen verteilen. Dabei darf die Gesamtzahl der Stimmen auf keinen Fall überschritten werden, sonst ist der Stimmzettel ungültig.

 

Streichen

Hat man eine Liste angekreuzt, so kann nicht nur durch Kumulieren Einfluss auf die Reihenfolge der Mandatsverteilung genommen werden, sondern auch durch Streichen. Will man einer Kandidatin oder einem Kandidaten keine Stimme geben, so kann man den Namen einfach durchstreichen. Eventuell überzählige Stimmen werden von oben herunter verteilt.

 

Mischform

Schließlich können die neuen Möglichkeiten kombiniert werden. Dann ist gründliche Vorbereitung notwendig, um weder Stimmen zu verschenken noch ungültig zu wählen. Dabei gelten folgende Regeln: Personenstimmen haben Vorrang. Wird genau eine Liste angekreuzt, entfallen auf diese Liste alle Stimmen, die nicht als Personenstimmen an Kandidatinnen oder Kandidaten auf diese oder andere Listen verteilt wurden.

 

Termine

Alle Termine öffnen.

08.08.2018, 18:30 Uhr - 08.08.2018 Diskussionsrund - Straßenbeiträge „Wer bezahlt die Straßen in Zimmern"
Straßenbeiträge „Wer bezahlt die Straßen in Zimmern"   Mittwoch …

Alle Termine

Treten Sie ein!

Aktion

Counter

Besucher:348985
Heute:12
Online:1

Info-News

10.07.2018 16:01 Nationale Behörden müssen sich schneller europaweit austauschen
Debatte um besseren Schutz vor EU-Lebensmittelskandalen „Die nationalen Behörden müssen Problemfälle schneller dem europaweiten Schnellwarnsystem melden. Damit haben wir ein starkes Instrument an der Hand, um verunreinigte, falsch deklarierte oder gar gesundheitsgefährdende Produkte möglichst rasch aus dem Verkehr zu ziehen“, sagt die SPD-Europaabgeordnete Susanne Melior, Mitglied im Ausschuss für Lebensmittelsicherheit. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat am Dienstag,

10.07.2018 15:59 SPD- Ostbeauftragter Dulig fordert Wahrheitskommission zur Aufarbeitung der Treuhand
Martin Dulig, SPD-Ostbeauftragter, fordert zur Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand die Einsetzung einer Wahrheitskommission, um damit die gesamtdeutsche Debatte über die Nachwendezeit voranzubringen: „Ich bin sicher, wenn wir im Osten in die Zukunft wollen, müssen wir erst einmal hinter uns die Geschichte aufräumen. Eine Wahrheitskommission zur Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand muss dazu ein zentrales

07.07.2018 09:17 Etappensieg für die Freiheit des Internets
Chance auf Korrektur der umstrittenen Urheberrechtsreform Eine knappe Mehrheit der Europaparlamentarier hat am Donnerstag, 5. Juli 2018, die umstrittene Urheberrechtsreform zunächst gestoppt. Die Trilog-Verhandlungen über die neuen Vereinbarungen werden vorerst nicht starten. Kontrovers sind insbesondere die neuen Bestimmungen zu sogenannten Uploadfiltern. „Uploadfilter gefährden die Meinungsfreiheit. Algorithmen sind nicht in der Lage, eine Urheberrechtsverletzung von einer

07.07.2018 07:15 Europa braucht diese Beteiligung
Europäisches Parlament macht Weg frei für Reform der Bürgerinitiative Das Europäische Parlament hat am Donnerstag, 5. Juli 2018, den Beginn der Verhandlungen über eine Reform der Europäischen Bürgerinitiative beschlossen. „Dass sich in den fünf Jahren mehr als acht Millionen Menschen an einer Europäischen Bürgerinitiative beteiligt haben, zeigt, wie stark der Bedarf nach direkter und grenzüberschreitender

06.07.2018 21:12 Gesündere Lebensmittel statt Hightech-Food
Anlässlich des heutigen Verbändetreffens im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zur nationalen Reduktionsstrategie hat die SPD-Bundestagsfraktion dazu Anforderungen erarbeitet. Klar ist: Wir brauchen keine langwierigen neuen Produktentwicklungen. Weniger Zucker, Fett und Salz sind längst machbar. „Bereits heute sind Lebensmittel auf dem Markt, die mit weniger Zucker, Fett oder Salz auskommen. Ein Vergleich häufig gekaufter Lebensmittel des

Ein Service von websozis.info