Kumulieren und Panaschieren - Ihr Wahlrecht

Kumulieren

Beim Kumulieren gibt es eine Reihe von Varianten. Der Zweck ist, bestimmten Kandidatinnen und Kandidaten mehrere - bis zu drei - Stimmen zu geben, damit sie in der Liste ihrer Partei oder Wählergruppe nach vorne rücken und eher ein Mandat erhalten. Wenn man zum Beispiel eine Liste ankreuzt und auf dieser Liste durch Kreuze oder eine Zahl bestimmte Kandidatinnen oder Kandidaten bevorzugt, dann werden zunächst diesen die Stimmen zugerechnet. Bleiben dann noch Stimmen übrig, werden sie in der Reihenfolge der Liste von oben herunter auf die Kandidatinnen und Kandidaten verteilt. Kreuzt man keine Liste an, sondern verteilt seine Stimmen direkt an die Kandidatinnen und Kandidaten, so verfallen nicht vergebene Stimmen.

 

Panaschieren

Das Panaschieren ermöglicht, Stimmen auf mehrere Listen zu verteilen. Man kann also die Zahl der zur Verfügung stehenden Stimmen auf zwei oder mehr Listen verteilen. Dabei darf die Gesamtzahl der Stimmen auf keinen Fall überschritten werden, sonst ist der Stimmzettel ungültig.

 

Streichen

Hat man eine Liste angekreuzt, so kann nicht nur durch Kumulieren Einfluss auf die Reihenfolge der Mandatsverteilung genommen werden, sondern auch durch Streichen. Will man einer Kandidatin oder einem Kandidaten keine Stimme geben, so kann man den Namen einfach durchstreichen. Eventuell überzählige Stimmen werden von oben herunter verteilt.

 

Mischform

Schließlich können die neuen Möglichkeiten kombiniert werden. Dann ist gründliche Vorbereitung notwendig, um weder Stimmen zu verschenken noch ungültig zu wählen. Dabei gelten folgende Regeln: Personenstimmen haben Vorrang. Wird genau eine Liste angekreuzt, entfallen auf diese Liste alle Stimmen, die nicht als Personenstimmen an Kandidatinnen oder Kandidaten auf diese oder andere Listen verteilt wurden.

 

Info-News

20.02.2018 14:26 Erklärung zur aktuellen Berichterstattung der BILD
Die SPD geht wegen grober Verstöße gegen die Grundsätze der journalistischen Ethik gegen einen Bericht der BILD von heute vor und wendet sich an den Deutschen Presserat. Die SPD hat den Medienrechtsanwalt Prof. Dr. Christian Schertz mit den entsprechenden Schritten betraut. Der Bericht „Dieser Hund darf über die GroKo abstimmen“ ist in seiner Kernaussage falsch,

17.02.2018 20:20 Jusos: Für einen echten Politikwechsel. Aufbruch mit unserer SPD.
Der Koalitionsvertrag im Überblick: hier gibts den Flyer zur Synopse. Neue Argumentationshilfen für Eure Diskussionen vor Ort gibt es hier.   Bei einer ersten Durchsicht des Koalitionsvertrages haben wir uns die drei vom Bonner Parteitag festgelegten Punkte, die konkret wirksame Verbesserungen gegenüber dem Sondierungspapier darstellen sollten, genauer angeschaut. Zwei davon – der Ausstieg aus der Zwei-Klassen-Medizin und eine weitergehende Härtefallregelung für Bürgerkriegsgeflüchtete –

16.02.2018 20:18 Regionale Dialogveranstaltungen mit der SPD-Spitze vom 19. bis 25. Februar 2018
In der kommenden Woche finden bundesweit zahlreiche Dialogveranstaltungen unter Beteiligung der SPD-Spitze statt. Eine Auswahl finden Sie in dieser Pressemitteilung. Informationen zu den insgesamt sieben Regionalkonferenzen des SPD-Parteivorstandes finden Sie in unserer PM 223/18 unter https://www.spd.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/regionale-dialogveranstaltungen-der-spd/15/02/2018/. Darüber hinaus finden Sie weitere regionale Dialogveranstaltungen der SPD-Gliederungen unter https://www.spd.de/koalitionsverhandlung/. Die Dialogveranstaltungen sind überwiegend nicht presseöffentlich. Bitte beachten Sie unsere

13.02.2018 18:41 Schulz tritt zurück – Scholz übernimmt kommissarisch den Parteivorsitz – Nahles als Vorsitzende vorgeschlagen
Bericht dazu auf tagesschau.de – http://www.tagesschau.de/inland/spd-parteivorsitz-101.html

13.02.2018 18:15 Frank Schwabe zum Koalitionsvertrag/Menschenrechtspolitik
Frank Schwabe, Sprecher für Menschenrechte und humanitäre Hilfe: Im vorliegenden Koalitionsvertrag konnte die SPD wichtige Fortschritte im Bereich der Menschenrechte durchsetzen. Insbesondere im Bereich der sozialen und kulturellen Rechte finden sich wichtige Vorhaben. „Zum ersten Mal konnte sich die SPD mit CDU und CSU darauf verständigen, menschenrechtliche Vorgaben entlang der Liefer- und Wertschöpfungsketten für deutsche

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